Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesamt

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Risikoeinschätzung zur Ansteckungsgefahr mit COVID-19 im Schienenpersonen- sowie im Straßenpersonennah- und -fernverkehr

Forschungsbericht 12 (2021), Juni 2021, 319 Seiten, PDF, ca. 13 MB

Ergebnisse zur Studie “Risikoeinschätzung zur Ansteckungsgefahr mit COVID-19 im Schienenpersonen- sowie im Straßenpersonennah- und -fernverkehr” liegen vor.

Das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung (DZSF) beim Eisenbahn-Bundesamt hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Referat E12, eine Studie zur Risikoeinschätzung der Ansteckungsgefahr mit COVID-19 im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr (ÖV) an das Konsortium um die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. mit dem Institut für Bauphysik als Projektleitung vergeben.

Diese Studie untersucht das relative Infektions- und Übertragungsrisiko von SARS-CoV-2 im ÖV mit drei wesentlichen Schwerpunkten: einer Literaturstudie, einer Ausbreitungsmodellierung und -simulation sowie orientierenden Messungen. Die Forschungsergebnisse liegen nun vor und belegen, dass das relative Risiko zur Ansteckung durch SARS-CoV-2 der Fahrgäste und des Personals im ÖV durch verschiedene Maßnahmen deutlich reduziert werden kann. Die empfohlenen Maßnahmen umfassen u. a. das Abstandshaltegebot, Tragen von FFP2-Masken und Lüftungskonzepte in den Fahrzeugen.

Schematische Darstellen der Luftzirkulation in einem Reisewagen Schematische Darstellen der Luftzirkulation in einem Reisewagen Quelle: Alstrom (Bombardier) & FhG IBP

Die Fraunhofer-Gesellschaft als Auftragnehmer der Studie übernimmt als Autorin des Berichts die inhaltliche Verantwortung. Das als Herausgeber des Forschungsberichts weist darauf hin, dass bei den in diesem Bericht benannten Handlungsempfehlungen immer speziell auch den eisenbahnbetrieblichen Aspekten und der jeweils geltenden Rechtslage zum Coronaschutz Rechnung zu tragen ist.

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