Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesamt

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Thema: Wirtschaftlichkeit, Stand: 25.03.2022

Begleitende Maßnahmen für die Reaktivierung von Schienenstrecken

Projektbild Reaktivierung

Die Verlagerung von Verkehr auf die Schiene ist eine wesentliche Maßnahme zur Erreichung der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung. Dabei kann die Verbesserung in der Stadt-Umland-Erschließung, z.B. durch die Reaktivierung von Schienenstrecken, einen Beitrag zum Modal Shift leisten.

Beschreibung

In der Vergangenheit wurden eine Vielzahl von Schienenstrecken, insbesondere Nebenbahnen mit Erschließungsfunktion für das Umland, stillgelegt. Auch ist eine gesamtdeutsche Reduzierung von Güterverkehrsstellen erfolgt. Zur Förderung des klimaschonenden Verkehrsträgers soll dieser Entwicklung entgegengewirkt werden und es sollen entsprechende Konzepte erarbeitet werden. Die nachhaltige Gesamtentwicklung von Stadt-Land-Beziehungen steht dabei im Vordergrund.

Die Reaktivierung von Schienenstrecken sowie von Güterverkehrsstellen wird nur eine effektive Maßnahme sein, wenn sie in ein verkehrliches Gesamtkonzept eingebettet ist, das eine Vielzahl parallel zu berücksichtigender Aspekte einschließt. Im Zusammenhang mit einem solchen Projekt ist die Durchführung begleitender Maßnahmen erforderlich, die oftmals entscheidende Erfolgsfaktoren für die Reaktivierungen darstellen. Als Beispiel ist die Abstimmung des Bus-Taktes auf den Fahrplan der Schienenstrecke zu nennen. Neben der intermodalen Vernetzung im Personenverkehr ist auch die Berücksichtigung der Anforderungen des Güterverkehrs von Bedeutung.

Ziel

Ziel ist die Erarbeitung einer Zusammenstellung von effektiven Begleitmaßnahmen bei der Reaktivierung von Schienenstrecken. Der Schwerpunkt liegt auf Maßnahmen mit Verbindungsfunktion von Stadt-Umland-Regionen. Aufgrund der großen Varianz innerhalb der Verkehrskonzepte und örtlichen Gegebenheiten soll ein Katalog effektiver begleitender Maßnahmen erstellt werden, der grundlegende Konzepte zur Umlanderschließung enthält. Wichtig ist dabei die Analyse der unterschiedlichen Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten, die Schlüsselfaktoren für die Planung, Konzeption und Umsetzung dieser jeweiligen Maßnahmen darstellen.

Laufzeit, Auftragnehmer

Dauer des Projekts: 18 Monate
Projektabschluss: Juni 2022
Auftragnehmer: TransportTechnologie-Consult Karlsruhe GmbH

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